«Nach oben orientieren»

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Aarau-Trainer Marinko Jurendic vor seinem Challenge-League-Debüt: «Ich lebe in der Gegenwart und investiere meine Gedanken und meine Kraft in das, was ich unmittelbar beeinflussen kann.» (Bild: Sandra Ardizzone)

Unmittelbar vor dem Saisonstart: Aaraus neuer Trainer Marinko Jurendic und seine Gedanken zu …

… den Neuverpflichtungen Steven Deana, Michael Siegfried und Léo Itaperuna.
Marinko Jurendic:
«Torhüter Steven Deana ist sehr ehrgeizig und treibt mit seiner positiven Art seine Mitspieler an. Diese Energie spüren alle. Mittelfeldspieler Michael Siegfried ist sehr bodenständig und zuverlässig. Er strahlt viel Gelassenheit aus und übernimmt Verantwortung. Stürmer Léo Itaperuna bereichert unsere Mannschaft mit seiner menschlichen Wärme und seinem Spielwitz. Es ist uns gelungen, Typen mit einer guten Persönlichkeit und fussballerischen Qualität zu verpflichten.»

… den fehlenden Zuzügen.
«Ich habe in den vergangenen vier Wochen einen umfassenden Eindruck von unserem aktuellen Kader bekommen. Wir wollen uns aber stetig entwickeln und noch zielstrebiger und effizienter agieren. Selbstverständlich beobachten wir in der aktuellen Phase weiterhin den Markt. Wenn sich Optionen ergeben sollten, die unserem Ziel dienen, werden wir sie selbstverständlich prüfen.»

… Olivier Jäckle auf der 10er-Position.
«Oli hat in der Vorbereitung auf dieser Position gespielt und in dieser Rolle seine fussballerischen und seine Führungsqualitäten gezeigt. Unabhängig von der Position auf dem Feld ist Oli ein wichtiger Leistungsträger für unser Team.»

… den fehlenden Optionen auf der 10er-Position.
«Ich habe Vertrauen in meine Spieler und bin überzeugt, dass sich jeder Einzelne und das Team als Ganzes im Verlauf der Vorrunde nochmals entscheidend weiterentwickeln kann.»

… den Abgängen von Sébastien Wüthrich (Servette) und Geoffrey Tréand (Xamax), die zusammen letzte Saison 40 Skorerpunkte gesammelt haben.
«Tréand war weg, als ich kam. Wüthrich wechselte kurz nach dem Vorbereitungsstart nach Genf. Beide haben grosse fussballerische Qualitäten und beide haben sich entschieden, Aarau zu verlassen. Ich wünsche den beiden für ihre Zukunft alles Gute. Meine Aufmerksamkeit gilt der Entwicklung der Spieler, die unseren Weg gehen wollen.»

… der Zielsetzung.
«Unser Anspruch ist es, jeden Tag hart an uns zu arbeiten und in jedem Spiel alles für unseren Erfolg zu machen. Jeder von uns muss die Bereitschaft zeigen, sich stetig weiter entwickeln und sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen zu wollen. So können wir uns nach oben orientieren. Das sportliche Ziel sind die ersten drei Ränge.

… Aufstiegsambitionen.
«Es spielen viele traditionsreiche Teams in der Liga wie der 17-fache Meister Servette, der sich auf diese Saison hin nochmals gezielt verstärkt hat. Xamax hat sich in den letzten Jahren an der Challenge-League-Spitze etabliert und Vaduz bringt als Absteiger einen Super-League-Rhythmus mit. Es gibt vier, fünf ambitionierte Teams, die an der Spitze mitspielen können. Wir gehören dazu. Wir konzentrieren uns aber in erster Linie auf unseren Weg und unsere Leistungen.»

… seiner persönlichen Standortbestimmung.
«Ich habe in den vergangenen Jahren viele wertvolle Erfahrungen gemacht, die mich als Mensch und Trainer weitergebracht haben. Ich bin glücklich, dass ich nun beim FC Aarau einen nächsten persönlichen Entwicklungsschritt machen kann.»

… seiner Premierensaison als Trainer in einer Profiliga.
«Ich bin mit der Liga gut vertraut. Ich gehe die anstehenden Herausforderungen mit dem nötigen Respekt an, und ich habe die Zuversicht und das Vertrauen in unser ganzes Team, um mit dem FC  Aarau eine erfolgreiche Saison zu spielen.»

… Mittelfeldabräumer Michael Perrier als linker Aussenverteidiger.
«Michael ist ein polyvalenter Fussballer. Er ist spielintelligent und hat eine super Mentalität. Ob als Aussenverteidiger oder im Zentrum – Michael ist ein zuverlässiger Spieler, der sich ganz in den Dienst des Teams stellt.»

… den jungen Spielern Varol Tasar, Raoul Giger, Lars Hunn, Mats Hammerich, Marco Corradi und Olivier Joos.
«Die Spieler haben in der Vorbereitung gut gearbeitet und sich bestens bei den Profis integriert. Nun gilt es für sie einen guten Entwicklungsplan zu machen und sie auf und neben dem Platz als Spieler und Persönlichkeiten zu fördern und sie Schritt für Schritt an das Profiniveau heranzuführen. Wichtig war, dass alle während der Vorbereitung Spielpraxis sammeln konnten.»

... Miguel Peralta, der nach fast einjähriger Leidenszeit zurückkehrt.
«Wir haben Miguel in den ersten Wochen bei der Reintegration eng begleitet und die Einsatzzeiten in den Spielen stetig gesteigert. Im letzten Testspiel hat er auf Kunstrasen 70 Minuten gespielt. Es stimmt uns zuversichtlich, dass er physisch stabil ist. Mental ist Miguel stark. Ich habe einen dynamischen und mutigen Miguel gesehen. Alle Ampeln stehen auf Grün. Ich wünsche Miguel vor allem eine Saison ohne Verletzungspech.»

… Captain Sandro Burki, der seine letzte Saison bestreiten wird.
«Die Zukunftspläne von Sandro müssen Sie schon mit ihm besprechen. Ich hoffe, dass sich Sandro von der Bänderverletzung im rechten Fuss schnell erholt und unser Team mit seinen Qualitäten möglichst bald unterstützen kann.»

… Xamax, den Startgegner.
«Xamax hat ein starkes Team mit individuell guten Spielern und einem erfahrenen Trainer. Die Neuenburger sind ambitioniert und werden die Leistung der vergangenen Saisons bestätigen wollen. Wir sind gut vorbereitet und überzeugt, dass wir auch in Neuenburg erfolgreich sein können.»

… der vergangenen Saison des FC Aarau mit elf Platzverweisen, Unstimmigkeiten im Team und absolut enttäuschenden Resultaten.
«Ich konzentriere mich auf die bevorstehende Saison und darauf, mit meinen Spielern einem klaren Plan zu folgen. Wir haben gute Spieler und einen positiven Geist. In den vergangenen Wochen haben wir eine gute Grundlage gelegt, auf der wir weiter bauen können.»

… der Gefahr, dass der FC Aarau nach zwei Niederlagen wieder in eine Negativspirale gerät.
«Ich gehe mit einem positiven Gefühl an den Start. Die Meisterschaft ist kein Sprint, sondern vielmehr ein Marathon. Das Ziel am Ende der Saison ist klar. Wir alle – Staff und Spieler – ziehen in eine Richtung. Wir konzentrieren uns auf unser Team und bereiten uns gut auf die nächste Aufgabe vor. Wir lernen schnell und wir wollen uns stetig steigern.»

... Aarau als Karrieresprungbrett.
«Ich lebe in der Gegenwart und investiere meine Gedanken und meine Kraft in das, was ich unmittelbar beeinflussen kann – und das ist meine tägliche Arbeit mit meinen Spielern und meinem Staff. Ich bin sehr glücklich in Aarau.»

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