Langenegger Widmer ist neue Bezirksrichterin - Giezendanner nicht gewählt

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Glänzend gewählt: Die neue Bezirksrichterin Sylvia Langenegger Widmer.

Dass die Wahl von Roberta Giezendanner-Baumann (53) ans Bezirksgericht Zofingen kein Spaziergang werden würde, war klar. Die Gattin von Nationalrat Ueli Giezendanner (63) wurde von der SVP-Elite zwar nach Kräften unterstützt. Mit der Art und Weise, wie sich Roberta Giezendanner in Position gebracht hatte, waren dann wohl doch viele Wählerinnen und Wähler nicht einverstanden. 

Zur Erinnerung: Im ersten Wahlgang um den Sitz am Bezirksgericht hatte die damalige SVP-Kandidatin Claudia Lengyel-Zimmerli (41) ein gutes Resultat gemacht, aber das absolute Mehr verpasst. Trotz der komfortablen Ausgangslage entschied sich Lengyel-Zimmerli, nicht nochmals anzutreten und sich stattdessen für einen Sitz im Rothrister Gemeinderat zu bewerben. Als Ersatz schickte die SVP Roberta Giezendanner-Baumann ins Rennen. «Mit meiner Lebens- und Berufserfahrung bringe ich die Anforderungen für eine Laienrichterin mit», sagte sie. Roberta Giezendanner-Baumann ist in Aarburg aufgewachsen und lebt heute in Rothrist. Sie arbeitet als Produktmanagerin im Berner Warenhaus Loeb.

Gegen ihre Konkurrentin, die FDP-Kandidatin Sylvia Langenegger Widmer (44, Oftringen), hatte Giezendanner gestern im zweiten Wahlgang wenig Chancen. Langenegger kam auf 8877, Giezendanner auf 6194 Stimmen. Auch in Rothrist holte Langenegger mehr Stimmen (1005) als Giezendanner (905).

Sylvia Langenegger Widmer ist dreifache Mutter, Juristin und Anwältin.

Für die SVP geht so die Rechnung doppelt nicht auf: Giezendanner verpasst den Einzug ins Bezirksgericht, und auch Lengyel-Zimmerli verpasste die Wahl in den Rothrister Gemeinderat.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Ein kluger Entscheid

Marcel Gubler, Mühlethal
schrieb am 24.09.2017 21:02
Zum Glück funktionieren nicht alle Machtspielchen, die innerhalb des Familien- und Parteiklüngels ausbaldowert werden. Wer sich so in Legislative, Exekutive und Judikative festzusetzen versucht, dem traut der kritisch denkende Bürger nicht.
Und die gescheiterte ehemalige Grossrats-, Richter- und Gemeinderatskandidatin sei an das Lied vom "Hans im Schnooggeloch" erinnert, der auch nicht genau wusste was er wollte. Auch das goutiert der Wähler nicht, wo doch die Kandidatin nicht wissen kann, wo das nächste duftende Blümlein zum Besuch einlädt.

Schon wieder die Giezendanners?!

Kein Trucker
schrieb am 24.09.2017 17:38
Wie war das schon mit wieder mit dem "Angriff" des Ueli auf den damals amtierenden Ständerat Reimann?

Nur macht das Wahlvolk oft nicht mit bei solchen "Bubetrickli"!

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