Der sauglatte Lionel «mischt Solothurn auf» – und die Passanten ziehen über Olten her

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Screenshot Youtube

Lionel Battegay produziert Videos, die etwas mit der Schweiz zu tun haben. Der 19-Jährige stellt sie auf seinen Youtube-Kanal «Ask Switzerland» und auf Facebook und generiert damit tausende Klicks und unzählige Likes. Auf Facebook hat der Basler Youtuber 27'392 Fans. Auf Youtube haben ihn über 46'000 Menschen abonniert.

Battegay geht auf die Strasse und stellt (meist jungen) Passantinnen und Passanten Wissens- und andere Fragen. Die lustigsten und auch falschesten Antworten schaffen es dann in sein Video.

Letztens war Lionel in Solothurn unterwegs – zum ersten Mal überhaupt, wie er gleich zu Beginn verrät. Ihm gefällts. Von Passanten will er wissen, was den den typischen Solothurner ausmacht. Da bekommt er ziemlich Konträres zu hören. Mit der Kleidung habe das nichts zu tun, tönt dann doch die Mehrheit.

Klar ist für alle: Die Sprache macht es aus – der Unterschied ist neben dem Basler Youtuber auch nicht schwer auszumachen. Als Lionel Battegay Solothurnerinnen mit der Aussage eines jungen Mannes, «die Frauen sind jetzt nicht so der Wahnsinn» konfrontiert, bekommt er selbstsichere Antworten zu hören. «Dann kennt er die falschen Frauen.»

Dem jungen Youtuber gehts aber auch um grundsätzliche Fragen. Er will herausfinden, was die Solothurner wissen. «Kreist die Erde um die Sonne oder umgekehrt?» Da sind sich die Befragten nicht einig. Und beim Wort «Galieo» kommt einer Jugendlichen nicht der italienische Gelehrte und Entdecker Galileo Galilei sondern die Sendung Galileo im deutschen Privatfernsehen in den Sinn.

Welche Kantone mit «S» gibt es schon wieder in der Schweiz? Eine Antwort: «SVP.» Natürlich schafft sie es als Highlight in die «Ask Solothurn»-Ausgabe. Und sogar in den Titel.

Nicht fehlen darf das Bashing von anderen Städten im Kanton. Über Nachbarn ziehen alle gern her. Olten kommt da ganz schlecht weg. «Ganz ehrlich, die Stadt gehört nicht zu Solothurn», meint der Herr, der hübsche Solothurnerinnen vermisst. Auch andere sind nicht begeistert von der Dreitannenstadt. Von «hassen», der «hässlichsten Stadt der Schweiz» und «arrogant» ist die Rede.

Was die Oltner zu ihrer Verteidigung gesagt hätten (und ob sie genauso über die Solothurner hergezogen wären) bleibt an dieser Stelle offen. Lionel blieb auf seinem Weg zurück nach Basel offenbar nicht längers in Olten. (ldu)

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