Sportler des Jahres: Nominiert sind auch der Kölliker Mountainbiker Joel Roth und die Dagmerseller Rollstuhlfahrerin Manuela Schär

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Der Kölliker Mountainbiker Joel Roth und die Dagmerseller Rollstuhlfahrerin Manuela Schär gehören zu den Nominierten für die Sportler des Jahres 2017. Bild: ZVG

An den «Credit Suisse Sports Awards» werden die erfolgreichsten Schweizer Sportlerinnen und Sportler des Jahres ausgezeichnet. Die Nominierten in den Kategorien Team, Behindertensportler und Trainer stehen fest. Geehrt werden sie in der Livesendung vom Sonntag, 10. Dezember 2017, ab 20.10 Uhr auf SRF 1, RTS Deux und RSI LA 2. Musikalisches Highlight des Galaabends ist Carla Bruni. Sie singt den Abba-Hit «The Winner takes it all» in ihrer eigenen Interpretation.

Während der von Sandra Studer und Rainer Maria Salzgeber moderierten Livesendung wählen die Schweizer Sportfans die Sportlerin und den Sportler des Jahres 2017. Im Vorjahr wurden Lara Gut und Fabian Cancellara ausgezeichnet. Zudem werden an der Gala des Schweizer Sports, die in den Fernsehstudios von Schweizer Radio und Fernsehen in Zürich stattfindet, die Preisträger in den Kategorien Team, Behindertensportler, Trainer und Newcomer für ihre Leistungen geehrt.

Team des Jahres Das Team des Jahres wird von den Sportredaktionen der Schweizer Medien, den Schweizer Sportjournalisten sowie den Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern gewählt. Zur Wahl standen Teams, die in der Wahlperiode zwischen dem 1. November 2016 und dem 31. Oktober 2017 an nationalen oder internationalen Wettkämpfen herausragende Leistungen erbracht haben.

Dies sind die nominierten Teams:
Frauen 4×100-Meter-Staffel, Leichtathletik – Mit Platz 5 erreichte die 4×100-Meter-Staffel der Frauen an der WM in London eine Klassierung, die im Vorfeld nicht erwartet worden war. Das Quartett mit Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Mujinga Kambundji und Salomé Kora brillierte im Vorlauf mit einem Schweizer Rekord von 42,50 Sekunden und bestätigte diesen auch im Final (42,51). Einzig die Sprinternationen USA, Grossbritannien, Jamaika und Deutschland waren schneller. Die langjährigen Aufbauarbeiten wurden belohnt: Erstmals seit 1928 stiess eine 4×100-Meter-Staffel an globalen Titelkämpfen in den Final vor.

Mixed-Staffel, Mountainbike – Im australischen Cairns lancierte die Mixed-Staffel eine aus Schweizer Sicht goldene Mountainbike-WM, die in den Titeln von Nino Schurter und Jolanda Neff gipfelte. Denn zum Auftakt der Titelkämpfe setzten sich die Teamleader Schurter und Neff zusammen mit Filippo Colombo, Joel Roth (Kölliken) und Sina Frei im Cross-Country-Teamwettbewerb souverän durch. Als Favoriten angetreten, sicherte das Quintett der führenden Mountainbike-Nation sich die erste goldene Auszeichnung in dieser Disziplin seit sieben Jahren.

Schweizer A-Nationalteam, Fussball – Im September 2016 besiegte das A-Schweizer Nationalteam im ersten Spiel der WM-Kampagne Portugal mit 2:0. Es war auf dem Weg zur Qualifikation für die WM in Russland der Auftakt zu einer Serie, die erst im Oktober dieses Jahres riss – beim 0:2 auswärts gegen Portugal. Dazwischen reihte das Team von Trainer Vladimir Petkovic neun, inklusive Testspiel gar zehn Siege aneinander. Eine solche Erfolgsserie hatte es in der Geschichte des Schweizer Fussballs zuvor noch nie gegeben. Auch die 27 Punkte, die Petkovics Team in der WM-Qualifikation gewann, bedeuteten Rekord.

Behindertensportler des Jahres
Die Behindertensportlerin oder der Behindertensportler des Jahres wird von den Sportredaktionen der Schweizer Medien, den Schweizer Sportmedien, den Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern sowie den Schweizer Behindertensportlern gewählt. Zur Auswahl standen Behindertensportlerinnen und Behindertensportler, die in der Wahlperiode zwischen dem 1. November 2016 und dem 31. Oktober 2017 an internationalen Titelwettkämpfen überzeugten.

Dies sind die nominierten Behindertensportler:
Marcel Hug, Leichtathletik
– Marcel Hug hat 2017 seine Stellung als stärkster Rollstuhl-Leichtathlet der Welt bestätigt. An den Weltmeisterschaften in London räumte der 31-jährige Thurgauer gleich drei Goldmedaillen ab – über 800, 1500 und 5000 Meter. Zudem gewann Hug die Marathons in Boston, Seoul, Berlin und Chicago, was ihm zum zweiten Mal in Folge zum Gesamtsieg in der «World Marathon Major Series», dem Zusammenschluss der grossen Städtemarathons, reichte. Als Krönung verbesserte er im Frühling auch noch seinen eigenen Weltrekord über 10’000 Meter.

Christoph Kunz, Ski alpin – An den Paralympics 2010 (in der Abfahrt) und 2014 (Riesenslalom) jubelte Christoph Kunz bereits zweimal über eine Goldmedaille. Nun winkte der Berner Oberländer erstmals auch an einer Para-Weltmeisterschaft zuoberst vom Podest. In Tarvisio gewann der 35-Jährige aus Frutigen in der Kategorie Sitzend Gold im Super-G. Zudem holte er in der Super-Kombi die silberne Auszeichnung. Der Allrounder, der seit einem Motorradunfall im Jahr 2000 gelähmt ist, kann nun in allen Disziplinen Edelmetall vorweisen.

Manuela Schär, Leichtathletik, Dagmersellen – Manuela Schär ist die mit Abstand beste Rollstuhl-Leichtathletin des Landes. Insbesondere über die langen Distanzen dominiert die 33-jährige Luzernerin derzeit zusammen mit der Amerikanerin Tatyana McFadden die Szene. Schär gewann im April innerhalb einer Woche die Marathons in Boston und London jeweils mit Streckenrekord und siegte im Herbst auch in Berlin. Von der WM in London brachte Schär eine Silbermedaille über 800 Meter nach Hause.

Trainer des Jahres
Der Trainer des Jahres wird von Swiss Coach, dem Berufsverband der Trainer Leistungs- und Spitzensport Schweiz, zusammen mit den Chefs Leistungssport, den Schweizer Sportmedien sowie den Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern gewählt. Zur Auswahl standen Trainer, die in der Wahlperiode zwischen dem 1. November 2016 und dem 31. Oktober 2017 erfolgreich ein Schweizer Team oder Schweizer Athletinnen und Athleten betreuten und durch herausragende Fähigkeiten als Ausbildner auf sich aufmerksam machten.

Dies sind die nominierten Trainer:
Severin Lüthi, Tennis
– Als Spieler schaffte Severin Lüthi den internationalen Durchbruch nie ganz, als Trainer hingegen ist er an der Seite von Roger Federer nicht mehr wegzudenken. Seit 2007 betreut der 41-jährige Berner den Schweizer Tennisstar auf der ATP-Tour, als Ko-Trainer oder als alleiniger Verantwortlicher. Dass Federer nach seiner verletzungsbedingten Durststrecke in diesem Jahr die Grand-Slam-Turniere in Australien und Wimbledon gewann, lag auch an Lüthi. Als Captain führte Lüthi zudem das Schweizer Davis-Cup-Team zum Ligaerhalt – ohne die beiden Topspieler Roger Federer und Stan Wawrinka.

Vladimir Petkovic, Fussball – Als Nachfolger von Ottmar Hitzfeld hatte Vladimir Petkovic keine leichte Aufgabe. Doch in den drei Jahren unter dem gebürtigen Bosnier hat das Schweizer Nationalteam noch einmal einen Schritt vorwärts gemacht. Auf dem Weg an die WM 2018 in Russland führte Petkovic seine Mannschaft zu neun Siegen in zehn Qualifikationsspielen. Ballbesitz, Dominanz und Selbstsicherheit: Diese Schlagworte passen zum Fussball, den der 54-jährige Doppelbürger spielen lässt. Die Nati setzt die Vorgaben ihres Coaches erfolgreich um.

Nicolas Siegenthaler, Mountainbike – Seit 16 Jahren bilden Mountainbike-Star Nino Schurter und sein Privattrainer Nicolas Siegenthaler eine Erfolgsgemeinschaft. Auch dank der Trainingsmethoden von Siegenthaler baute Schurter nach dem Olympiasieg vor einem Jahr nicht ab. Im Gegenteil: Schurter dominierte die Cross-Country-Szene noch stärker, gewann WM-Gold und den Gesamtweltcup. Der 59-jährige Siegenthaler ist der Entdecker und Förderer von Schurter, seit Jahren aber auch eine enge Bezugsperson und deutlich mehr als «nur» der (Erfolgs-)Trainer.

Noch bis zum 5. Dezember 2017 können die Schweizer Sportfans auf credit-suisse-sports-awards.chden Newcomer des Jahres wählen. Die Teilnahme ist kostenlos. Unter allen, die ihre Stimme abgeben, werden attraktive Wettbewerbspreise verlost. Am 27. und 29. November sowie am 1. Dezember 2017 stellt SRF den Sportfans die drei Nominierten in der Sendung «sportaktuell» auf SRF zwei vor.

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