Aarauer FDP fragt: Was macht den Kölliker Strom billig?

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Der Aarauer Einwohnerrat hat das Privileg, im Saal des Grossen Rates – dem Kantonsparlament – zu tagen. (Archivbild)

Parallel dazu Trommellärm und happige Vorwürfe aus den Reihen der FDP im Aarauer Einwohnerrat: Die IBAarau bietet 12 Millionen Franken für das Kölliker EW. «Dieses Angebot sei doppelt so hoch wie das tiefste von vieren», so die Kritik. Dem sei so, die Antwort des Stadtrates. Somit gäbe es viel Geld für das Kölliker «Tafelsilber» ...

Anders beim Strompreis. Dieser unterscheidet sich vom Aarauer. Der Kölliker ist tiefer. Weshalb? So die Frage der Aarauer FDP. Dazu der Aarauer Stadtrat: «Alle Kundinnen und Kunden der IBAarau beziehen zu 100 Prozent erneuerbaren Strom aus Wasserkraft.» Ein Teil dieses Stroms werde im IBA-eigenen Aare-Kraftwerk produziert. «In Kölliken hingegen beträgt der Anteil erneuerbare Energie im Grundangebot derzeit 60 Prozent. Der Strom wurde bis anhin direkt am Markt beschafft.» Der Trost: «Eine Preiserhöhung auf dem Strommarkt wirkt sich heute in Kölliken direkt und unmittelbar aus.» In Aarau hingegen sorge das eigene Kraftwerk und auch ein Alpiq-Partnervertrag für Stabilität, «allerdings auf einem derzeit leicht höheren Marktpreisniveau». In Aarau sei zudem in den letzten Jahren in den Ausbau und in die Erneuerung des Netzes investiert worden, was zu höheren Netznutzungskosten führte.

Interessant in diesem Zusammenhang: Lange Zeit kümmerte sich die Aarauer Politik wenig um den Energieversorger IBAarau AG, der zu 95 Prozent der Stadt Aarau gehört. Auslöser für das Interesse dürfte weniger das Kölliker Geschäft, sondern die Tatsache sein, dass die IBA ihren Werkhof in die Nachbargemeinde Buchs verlegt, wo sie einen Neubau errichtet. Das dürfte zu einem Steuerausfall für Aarau führen. Wie hoch der sein könnte, interessiert die SP-Fraktion. Die FDP hatte das Thema im Vorfeld der Budgetdebatte aufgegriffen. Es kursieren Zahlen im sechsstelligen Franken-Bereich.

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