Ein bockiges Kamel und ein sanfter Esel - mit Galerie!

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Der Chor der Schulen Uffikon-Buchs zeigte sich in seinem Weihnachtsmusical sehr eindrucksvoll. (Bild: Heidi Bono)

«Ig bi furchtbar nervös», sagte der als Josef verkleidete Schüler, kurz vor Beginn des Singspiels von Andrew Bond in der vordersten Bankreihe der Kirche Uffikon. Als «Eine Weihnachtsgeschichte zum Schmunzeln», war das Musical angekündigt worden und alle Klassen, von der Basisstufe (Kindergarten plus erste und zweite Klasse) bis hin zur sechsten Klasse, waren beteiligt. «Es sind dieses Jahr an die 80 Schülerinnen und Schüler», erwähnte Manuela Burtolf, die auch als Chorleiterin in Aktion war.

 

Der sanfte Esel
Nach den ersten beiden Liedern, dargeboten von allen Schulklassen unter dem Titel «Bald isch Wienacht» und «En alte Stern», war Josef als Handwerker zu sehen und Maria seine Frau, die sich bereit machen mussten auf den Weg nach Bethlehem zur Volkszählung. Der Esel, im einfachen fast armseligen Stall, freute sich über die Reise und war jederzeit dankbar für Futter. Anders tönt es beim Kamel: Im luxuriös eingerichteten Zuhause, mit Kissen und Sonnenschirm, führte sich das Kamel als verwöhntes Wesen auf. Es war überaus störrisch und mürrisch und protestiert lautstark gegen die lange Reise. Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer amüsierten sich über die Wutausbrüche des Kamels und den immer wiederkehrenden Ausdrücken zum Schluss einer Wuttirade: «balla-balla». Die beiden so unterschiedlichen Reisegruppen gelangten schliesslich in den Stall nach Bethlehem. Maria und Josef mit dem Jesuskind und dem sanften Esel waren bereits installiert, als die drei Könige nahten. Beinahe hätten sie mit ihrem Kamel das grosse Wunder verpasst. «Es kann doch nicht wahr sein, dass das überall gelobte Kind in dem armseeligen Stallgeboren wurde», erwähnten die Könige. Sie wollten sich bereits wieder auf den Heimweg machen und entschlossen sich in letzter Minute, noch umzukehren und einen Blick in den Stall zu werfen. Zu guter Letzt waren auch sie ergriffen vom «Weihnachtswunder».

Die Auftritte der unterschiedlichen Gruppen wurden durch Erzählerinnen und Erzähler, verteilt im ganzen Kirchenschiff, unterstützt. Immer wieder wurde die Singgruppe nach vorne geholt und untermalte mit stimmungsvollen Liedern und Instrumentenbegleitung die Geschichte. Auch die Besucher wurden einbezogen und erhielten zum Einstieg ein Blatt mit dem Liedtext auf Mundart «Schtill isch d Nacht».

 

«Der grosse Aufwand mit den vielen Proben hat sich gelohnt», waren sich die Besuchenden am Schluss einig. Nicht nur viel Einsatz wurde von den Lehrpersonen geleistet, Unterstützung gab es auch von ganz unterschiedlichen Helferinnen und Helfern. So etwa für die Benützung der Kirche, bei der Technik und auch von den Eltern, die für passende Kleider sorgten und auch beim Beschaffen der Kulissen.

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