Diese Projekte stehen ganz oben auf der Prioritätenliste der Ammänner

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Die Totalrevision der Nutzungsplanung beschäftigt im neuen Jahr zahlreiche Gemeinden im Bezirk Zofingen. (Bild: Shutterstock)
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Hanspeter Schläfli, Oftringen. (Bild: fup)

Einfluss auf Qualität der Bautätigkeit nehmen
1./2. «Mit der begonnenen Revision der Bau- und Nutzungsordnung, verbunden mit der Überarbeitung des Zonenplanes, hat der Gemeinderat die Möglichkeit, auf die Qualität der enormen Bautätigkeit Einfluss zu nehmen. Da Oftringen stark wächst, ist die Erarbeitung einer weiteren Schulraumplanung sehr wichtig. Die Einführung des Gesetzes über die familienergänzende Kinderbetreuung kommt voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte an die Gmeind. Im Personalreglement sind verschiedene Anpassungen notwendig. Die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden soll fortgeführt und wo möglich vertieft werden. 3. Für mich selber wünsche ich mir, dass durch die komplett veränderte Situation (neuer Job) die Beziehungen in unserer Familie so gut bleiben, wie sie sind. Für den neu zusammengesetzten Gemeinderat wünsche ich mir ein konstruktives und sachliches Miteinander, sodass wir als Team auftreten.»

 

Infobox
Sie gehören zum Jahreswechsel wie der Fisch ins Wasser: die guten Vorsätze. Mehr Sport treiben, weniger Süssigkeiten naschen oder mit dem Rauchen aufhören zählen zu den gängigsten Zielsetzungen. Auch die Gemeindeammänner fassen fürs neue Jahr jeweils Vorsätze. Im Rahmen dieser Umfrage zeigen sie auf, welche Projekte 2018 in den Gemeinden anstehen und was sie sich fürs neue Jahr wünschen. Da eine neue Amtsperiode begonnen hat, haben die Ammänner, die ihr Amt weiterhin ausüben, und die neuen Ammänner angepasste Fragen erhalten.

Bisherige Ammänner
■ 1. Welche Projekte werden die Gemeinde im Jahr 2018 besonders intensiv beschäftigen?
■ 2. Weshalb sind diese Projekte für die Gemeinde wichtig?
■ 3. Welche persönlichen Vorsätze/Wünsche haben Sie für das Jahr 2018?

Neue Ammänner
■ 1. Welche Geschäfte in der Gemeinde möchten Sie im Jahr 2018 anpacken?
■ 2. Weshalb sind diese Projekte für die Gemeinde wichtig?
■ 3. Welche persönlichen Vorsätze/Wünsche haben Sie für das Jahr 2018? Ausgeklammert ist das Thema Finanzen, welches die Gemeinden immer wieder beschäftigt. (KF)

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Ralph Ehrismann, Rothrist. (Bild: zvg)

«Gemeinsam als Gemeinde erfolgreich bleiben»
1./2. «Die Gemeinde Rothrist ist in den letzten Jahren stark gewachsen und wird weiterwachsen. Zusammen mit diesem Wachstum sind auch Verwaltung, Bedürfnisse und Forderungen gestiegen. Um das Funktionieren der Gemeinde aufrechtzuhalten, mussten einzelne Massnahmen, wie zum Beispiel der Bau verschiedener Schulhäuser, innert kurzer Zeit umgesetzt werden. Dadurch sind bei den vielen Beteiligten der Zusammenhalt, der Überblick und das Verständnis teilweise verloren gegangen. Mir ist es wichtig, die verschiedenen Teile wieder zu einem Ganzen zusammenzuführen, denn nur gemeinsam mit allen Beteiligten ist es möglich, als Gemeinde Rothrist erfolgreich zu bleiben. 3. Mir persönlich wünsche ich für das Jahr 2018 viele offene und informative Diskussionen mit Rothrister Einwohnern, damit Entscheidungen mit dem nötigen Wissen und Überblick gefällt werden können.»

 

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Mario Schegner, Kölliken. (Bild: bkr)

Rückbau der Halle der Sondermülldeponie
1./2. «In den ersten Monaten geht es darum, unsere neuen Gemeinderäte in die laufenden Geschäfte einzuführen. Im Anschluss steht in den nächsten Monaten die gemeinsame Dorfentwicklung an – etwa das Projekt Villa Breitenegg oder die Zeit nach der Sondermülldeponie. Des Weiteren stehen im Bereich Unterhalt der Gemeindeliegenschaften grössere Herausforderungen an. Im Bereich ‹Wohnen im Alter› ist es wichtig, in Kölliken eine Alternative zum Eigenheim zu bieten. Die Altersdemografie schreitet in grossen Schritten voran. Diesen Schwerpunkt, finanziell und baulich, dürfen wir in der Entwicklung unseres Dorfes nicht ausser Acht lassen. Bei der Sondermülldeponie Kölliken steht im Jahr 2018 der wichtige Schritt des Rückbaus der Halle an. 3. Für das 2018 wünsche ich mir, dass wir als Vorbilder vorangehen und die notwendige Ruhe, Gelassenheit und Übersicht in hektischen Zeiten bewahren.»

 

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Hanna Kunz, Brittnau. (Bild: zvg)

Teambildung und Einarbeitung als Priorität
1. «Die Ressortübergabe hat in Brittnau erst in der Altjahrswoche stattgefunden. Aufgrund der Konstellation des neuen Gemeinderats mit vier neuen Mitgliedern hat für uns die Teambildung und Einarbeitung in die Ressorts Priorität. Es stehen wichtige Projekte an, zum Beispiel Feuerwehr, Schule oder Kompostieranlage. Im Laufe vom Januar werden wir gemeinsam eine Prioritätenliste von den anstehenden Geschäften erarbeiten. 2. Ganz nach dem Motto «wo die Worte nicht stimmen, können die Werke nicht gedeihen» ist für uns ein gut funktionierendes Team die Basis für die erfolgreiche Bearbeitung aller Projekte. 3. Ich wünsche mir, dass ich für alle Einwohner von Brittnau als Gemeindeammann wirken und eine Politik der machbaren Schritte zum Wohle der Gemeinde umsetzen kann. Ebenso wünsche ich mir viele Begegnungen, positive Kontakte und informative Dialoge mit der Dorfbevölkerung von Brittnau.»

 

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Katrin Burgherr, Reitnau. (Bild: ran)

Respektvoll zusammenwachsen heisst das Ziel
1. «Das Jahr 2018 ist in Reitnau das grosse Umsetzungsjahr für die Fusion. Ich freue mich, mit Attelwil zusammen zu einer grösseren Gemeinde und damit schlagkräftiger und stärker zu werden. Nebst allen Arbeiten für die Fusion ist mir vor allem wichtig, dass wir als Bevölkerung zusammenwachsen; unsere Nachbarn noch besser kennenlernen, in gegenseitigem Respekt einander begegnen und zusammen das Ziel vor Augen haben: ein vereintes Dorf zu werden! Weiter packen wir die Hausnummerierung an und werden über die Melioration abstimmen. 2. Alle drei Projekte sind zukunftsgerichtet und stärken unser Dorf gegen innen und aussen. 3. Ich wünsche mir viele gute Begegnungen, persönliche Gespräche und Offenheit. Ebenso sind mir konstruktive und zielorientierte Neuanfänge in allen Gremien wichtig, aber auch Freude, Weisheit und immer eine Prise Humor im politischen sowie im persönlichen Alltag.»

 

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Herbert Räbmatter, Uerkheim. (Bild: ran)

Ein Hochwasserschutz für das ganze Tal
1./2. «Im 2018 werden uns die Unwetterschäden vom 8. Juli 2017 weiter sehr beschäftigen. Wir müssen noch Brücken und Strassen reparieren und auch in der Landwirtschaft gibt es noch einiges zu tun. Hier darf der Fokus nicht verloren gehen, einen Hochwasserschutz für das ganze Tal zu erwirken. Erste Gespräche wurden dahingehend mit dem Kanton geführt, wobei ein Treffen den Gemeinden im Tal erfolgen muss, damit hier eine Zusammenarbeit erreicht werden kann. Weiter muss eine Lösung für unseren Werkhof und das damit verbundene Provisorium gefunden werden. Hier hoffen wir auf ein Projekt, welches wir bereits in den letzten Monaten erarbeitet haben, welches aber noch der Mithilfe des Kantons bedarf. 3. Meine Vorsätze und Wünsche für 2018 sind Gesundheit und dass wir gemeinsam unser Dorf wieder auf Kurs bringen können. Ich denke, dies ist mit vereinten Kräften zu schaffen.

 

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Patric Jakob, Wiliberg. (Bild: ran)

Unwetterschäden beheben und gut integrieren
1./2.
«Das wohl wichtigste Projekt im Jahr 2018 ist die Beseitigung der Unwetterschäden vom 8. Juli 2017. Wiliberg hat einen grösseren Hangrutsch sowie 1,3 km ausgespülten, unbefestigten Strassenbelag zu beklagen. Die geschätzten Kosten der Instandstellung belaufen sich auf über 100 000 Franken. Da ist Wiliberg auf finanzielle Hilfe angewiesen. Die Instrumente beim Bund und Kanton sind vorhanden. Leider sind die Abläufe untereinander nicht abgestimmt. Nur durch viel Kommunikationsgeschick und Intervenieren bei den entsprechenden Stellen wird es uns gelingen, die Rechnung 2018 nicht überzustrapazieren. 3. Als neuer Ammann wünscht man sich einen geordneten Start, ohne schwierige Entscheide gleich zu Beginn. Weiter wünsche ich mir, dass sich die beiden neuen Ratsmitglieder schnell und gut integrieren. Damit dies gelingt, habe ich entsprechend Zeit einzuplanen.»

 

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Hans-Ulrich Schär, Aarburg. (Bild: zvg)

«Gammel-Liegenschaften» bekämpfen
1./2.
«Nebst den üblichen Themen werden insbesondere der Kampf gegen sogenannte ‹Gammel-Liegenschaften› (z. B. miserable Zimmer zu unverhältnismässig hohen Preisen) und das Südquartier (Bahnübergang Alte Zofingerstrasse) im Fokus stehen. Dazu kommt von der organisatorischen Seite die zeitlich begrenzte Auslagerung eines Teils der Verwaltung in ein Mietobjekt. Dem Ausnutzen der Sozialhilfeempfänger zulasten der Allgemeinheit (Sozialhilfekosten) muss ein Riegel geschoben werden. Zu den Problemen rund um die Barriere und den Schleichverkehr an der Alten Zofingerstrasse müssen anwohnerverträgliche Lösungen gefunden werden. Zur Optimierung der Abläufe und Platzverhältnisse sind im Rathaus bauliche Massnahmen notwendig. 3. Persönliche Vorsätze mache ich mir schon lange nicht mehr. Ich wünsche wie jedes Jahr jedermann gute Gesundheit und friedliche Zeiten.»

 

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Erich Hunziker, Kirchleerau. (Bild: zvg)

Sofortmassnahmen für den Hochwasserschutz
1./2.
«Die Legislaturziele werden in Kirchleerau erst im Januar festgelegt. Sicher ist bisher, dass eine Strassensanierung inkl. Werkleitungen, Sofortmassnahmen beim Hochwasserschutz und die Sanierung des Kugelfangs der ehemaligen Schiessanlage umsetzen werden. Auch die Überarbeitung der Bauund Nutzungsordnung ist bereits angestossen, wobei diese über das Jahr 2018 hinausgehen wird. Eine funktionierende gut unterhaltene Infrastruktur ist elementar. Unsere Einwohner dürfen auf funktionierende Gemeindewerke vertrauen, auch versuchen wir, mit Sofortmassnahmen beim Hochwasserschutz weitere Schadenfälle zu verhindern. Mit der Sanierung des Kugelfangs soll die Fläche renaturiert und von Bleirückständen entgiftet werden. 3. Persönlich hoffe ich, dass die Arbeit im neuen Gremium wie in den letzten Jahren produktiv und mit gegenseitigem Respekt weitergeht.»

 

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Daniel Zünd, Safenwil. (Bild: egu)

«Fertigestellung der Hauptstrasse am Striegel»
1./2.
«Das Grossbauprojektes Regenauffangbecken samt Speicherkanal an der Emil-Frey- Strasse und die Fertigstellung der Hauptstrasse am Striegel stehen im Fokus. Ab Februar sollte die Durchfahrt durchs Dorf auf der Hauptstrasse wieder flüssig laufen. Allen Anwohnern und Betroffenen möchte ich für ihre Geduld danken. Die dritte Etappe der Sanierung der Kantonsstrasse im Bereich Striegel bis Brühlstrasse sollte im August teilweise beendet sein. Um den Verkehrsfluss nicht weiter zu strapazieren, erfolgt der Baustart für das Regenbecken danach und es wird ein Verkehrskonzept erstellt. Der 2,9-Mio.- Neubau ist wichtig, denn er verhindert bei schweren Regenfällen Rückstausituationen in der Kanalisation und minimiert somit Wasserschäden in Gebäuden. 3. Fürs 2018 wünsche ich der Safenwiler Bevölkerung viel Glück und beste Gesundheit. Mit meinen Ratskollegen freuen wir uns auf viele Begegnungen.»

 

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Max Moor, Vordemwald. (Bild: zvg)

Die Gemeinde gemeinsam einen Schritt weiterbringen
1./2.
«Ein wesentliches Projekt ist die neue Ortsplanung, welche wir 2018 zum Abschluss bringen können. Sie ist ein zentrales Instrument zur Steuerung der Entwicklung der Gemeinde für die kommenden Jahre. Ebenfalls ein wichtiges Projekt für Vordemwald, wie für die Region, ist die Regionalisierung der Spitex. Die Sicherstellung und Finanzierung der Versorgung in der Langzeitpflege ist für die Gemeinden eine grosse Herausforderung, welche uns auch zukünftig intensiv beschäftigen wird. Daneben stehen weitere wichtige Themen an wie etwa die Umsetzung des Kinderbetreuungsgesetztes, die Neugestaltung alter Friedhof, diverse Massnahmen in der Abwasserentsorgung und eine Strassensanierung ausserorts in Richtung Tannenbaum. 3. Für 2018 wünsche ich mir spannende Herausforderungen, gute Lösungen und dass wir gemeinsam die Gemeinde wieder einen Schritt weiterbringen können.»

 

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Roger Lehner, Attelwil. (Bild: zvg)

Grosser Brocken: Umsetzung des Fusionsprojektes
1./2.
«Uns wird die Umsetzung des Fusionsbeschlusses stark beschäftigen. Es gilt nun, das Umsetzungsprojekt durchzuführen (Anpassungen Reglemente, Verträge, Neuwahlen, Budget für neue Gemeinde, organisatorische Massnahmen). Dieses Projekt ist daher wichtig, weil zwei Gemeinden in eine neue Gemeinde überführt werden und die neue Gemeinde am 1. Januar 2019 erfolgreich starten soll. Daneben soll im Jahr 2018 an der Gemeindeversammlung über die Durchführung der Melioration in unserem Gemeindegebiet entschieden werden. 3. Ich wünsche mir neben Gesundheit, Wohlergehen und Sicherheit für alle Menschen in meinem Umfeld ein erfolgreiches Umsetzungsjahr in unserem konstruktiven Team und hoffe, dass wir auch die wichtigsten Anregungen der fusionskritischen Einwohnerinnen und Einwohner in die Umsetzung des Fusionsprojektes einbeziehen können.

 

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Silvia Morgenthaler, Moosleerau. (Bild: zvg)

Kernzone, Melioration und der Schwerverkehr
1./2.
«Die Überarbeitung unserer Kernzone und die Melioration sind wichtige Aspekte im 2018. Des Weiteren wird uns einmal mehr der Verkehr durch das Dorf, hauptsächlich der Schwerverkehr und damit verbunden die Schulwegsicherheit, beschäftigen. Die Überarbeitung der Kernzone und der Bauordnung ist wichtig für die Attraktivität hinsichtlich möglicher Bauprojekte. Die Melioration ist für die Gemeinde wichtig, da in diesem Zusammenhang viel Geld eingespart werden kann. Da der Schwerverkehr durch das Dorf immer mehr zunimmt, wäre es wichtig, dass besonders hinsichtlich der Sicherheit für die Schulkinder mit Hilfe des Kantons eine gangbare Lösung gefunden werden kann. 3. Meine persönlichen Vorsätze beschränken sich auf die Hoffnung, dass wir in unserer Behörde und mit all unseren Mitarbeitern weiterhin eine so angenehme und gute Zusammenarbeit haben werden wie bisher.»

 

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Max Hauri, Staffelbach. (Bild: zvg)

Melioration und Hochwasserschutz
1.
«In der Gemeinde Staffelbach steht eine Gesamtrevision der Bauund Nutzungsplanung an. Ebenfalls werden uns die Projekte Melioration und Hochwasserschutz weiter beschäftigen. 2. Mit der Gesamtrevision der Bau- und Nutzungsplanung werden für die zukünftige Entwicklung von Staffelbach wichtige Weichen gestellt. Die Projekte Melioration und Hochwasserschutz sind regionale Projekte, welche generationenübergreifend wirken und das Landschaftsbild nachhaltig verändern. 3. Persönlich wünsche ich mir Gesundheit für die ganze Familie und eine Portion Glück für alles, was im 2018 kommen mag.»

 

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Marie-Louise Wilhelm-Merz, Walterswil. (Bild: zvg)

«Unsere Gemeinde soll pragmatisch wachsen»
1./2.
«Für unsere Gemeinde stehen einige wichtige Projekte am Start. Aus meiner Sicht hat die Revision der Zonenplanung oberste Priorität. Die geltende Ortsplanung stammt aus dem Jahr 2003. In den kommenden drei Jahren soll sie überarbeitet werden – ich hoffe, dass wir diese Vorgabe einhalten können. Die Gesamtrevision der Ortsplanung soll unter dem Titel «qualitatives Wachstum» stehen. Es sind bestehende Bauzonen zu aktivieren respektive dem Charakter angepasste Innenentwicklungsmassnahmen umzusetzen. Dabei ist es wichtig, dass das Dorfbild erhalten bleibt und unsere Gemeinde pragmatisch wachsen kann. 3. ‹Gsondheit ond es bezzeli meh Zyt för mini Familie on me› – dies sind meine persönlichen Wünsche fürs 2018. Für unsere Gemeinde wünsche ich mir eine offene und gute Gesprächskultur – herzliche Begegnungen – einen grösseren finanziellen Spielraum und weniger Verkehr.»

 

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Heinz Gerber, Bottenwil. (Bild: ran)

Hoffentlich ist Petrus dem Uerkental gut «gesonnt»
1./2.
«Die Aufarbeitung der Unwetterschäden vom 8. Juli 2017 wird sicher ein schwergewichtiger Punkt unserer Arbeit sein. Die Kreditvorlage zur Sanierung des Mehrzweckgebäudes zuhanden der Gemeindeversammlung wird ebenfalls eine wichtige Arbeit. Gleichzeitig sollte der Abschluss der Revision der Bau- und Nutzungsordnung bis Ende Jahr über die Bühne gehen. Mit der Revision soll die Gemeinde ein zeitgemässes Reglement erhalten. Das Mehrweckgebäude ist ein wichtiges Gebäude in Bottenwil. Schule und Vereine sind die Nutzer des Gebäudes. Es sollte für die nächsten zwanzig Jahren fit gemacht werden. 3. Ich wünsche mir, dass die erlebte gegenseitige Solidarität und Hilfe auch 2018 mit der nötigen Toleranz zum Tragen kommt. Hoffentlich ist Petrus in diesem Jahr dem Uerkental gut ‹gesonnt› und der Regierungsrat lässt den Worten auch noch gute Taten folgen.»

 

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Max Schärer (2. v.l.), Murgenthal. (Bild: rsw)

Für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde
1./2.
«Das wichtigste Projekt, das im Jahr 2018 in Murgenthal gestartet wird, ist die Totalrevision der Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland. Der Planungshorizont einer Nutzungsplanung beträgt circa 15 Jahre. Die heute geltende Bau- und Nutzungsordnung ist am 28. Juni 2000 in Kraft getreten. Seither wurden kleinere Teilrevisionen vorgenommen. Mit der Revision des Raumplanungsgesetzes und mit dem neuen kantonalen Richtplan haben sich die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die kommunale Planung stark verändert. Mit der neuen Nutzungsplanung wird eine langfristige und nachhaltige Entwicklung der Gemeinde gesichert. 3. Für 2018 und die folgenden Jahre wünsche ich mir Murgenthaler, die gerne in unserer Gemeinde leben und sich auch für unsere Gemeinde einsetzen. Zudem wünsche ich allen Lesern im neuen Jahr viel Glück und gute Gesundheit.»

 

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Stephan Wullschleger, Strengelbach. (Bild: zvg)

Etwas erstellen für das Leben in der Gemeinde
1.
«Die Integration der Oberstufe, die Spitexlösung und die Umsetzung der Finanzierung der Erschliessungsanlagen werden uns sicher bereits jetzt von Anfang Jahr an beschäftigen. Die Themen Oberstufenwegfall, Nutzung alte Turnhalle, Aula und Gemeindesaal, Rückbau Pavillon, Pausenplatzgestaltung und Organisation Schule sind zum Teil verbundene Geschäfte. Sie müssen aufeinander abgestimmt werden; die Ausarbeitung muss vernetzt sein. 2. Unser Dorf soll nicht nur die Kosten tätigen für gebundene Ausgaben ohne Einfluss der Bürger: Wir möchten auch etwas für das Leben in der Gemeinde erstellen. Es werden neue Ideen aufkommen, wenn eine neue Nutzung oder Möglichkeit besteht. Solange wir uns auf die momentane Nutzung und den Bedarf abstützen, die wegen Unattraktivität zurückgegangen sind, entsteht nichts Neues und unser Dorf ist weder lebendig, vielfältig noch attraktiv. 3. (keine Antwort)

 

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Hans-Ruedi Hottiger, Zofingen. (Bild: zvg)

Verkehr, viel Schulraum und die Siedlungsentwicklung
1./2.
«Investitionsprojekte werden den Schwerpunkt unserer Arbeit bilden. Hauptsächlich geht es um die Realisation des Primarschulhauses im Raum BZZ sowie um die Projektierung des neuen Oberstufenzentrums mit Turnhallen im Raum der Schulanlagen Bez und GMS. Dazu soll die Planung bezüglich Verkehr und Siedlungsentwicklung im Gebiet Untere Vorstadt/Aarburgerstrasse erfolgreich vorangetrieben werden. Verwaltungsintern wollen wir die Prozesse und Strukturen so optimieren, dass wir zusätzliche Dienstleistungen von Nachbargemeinden übernehmen und in hoher Qualität erfüllen können. Durch diese wichtigen Investitionen wollen wir die Standort- und Wohnqualität unserer Stadt weiter erhöhen, die Dynamik hochhalten und unserer Rolle als Zentrumsgemeinde gerecht werden. 3. Ich möchte weiterhin mit Leidenschaft arbeiten und in meiner letzten Amtsperiode als Stadtammann noch einmal richtig Gas geben.»

 

Umfrage: Katrin Freiburghaus, Patrick Furrer, Caroline Kienberger, Raphael Nadler, Emiliana Salvisberg

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