Wofür sind Sie heute dankbar – und was nervt Sie?

Mary Lerch (72), Brittnau: «Ich bin jeden Abend und jeden Morgen dankbar, dass ich einen guten Tag, eine gute Nacht hatte. Ich habe Dankbarkeit für die Gesundheit und ein gutes Umfeld und bin dankbar für das, was ich habe und hadere nicht mit dem, was ich verloren habe. Wichtig finde ich, dass wir zusammenarbeiten, nicht gegeneinander, gerade in der Politik.
Hans-Rudolf Kupferschmied (67), Strengelbach: «Ich bin dankbar, dass ich gesund sein darf, dass ich eine tolle Frau habe, die sich so gut ummich kümmert, für die gute Familie und gute Kollegen. Was mich zumTeil nervt, ist, dass die Leute so viel Kritik über die Behörden oder den Bundesrat oder die Krankenkassenversicherung äussern.Die Leute sollten positiver denken.»
Kurt Blaser (70), Unterkulm: «Gesundheit ist das allerhöchste Gut im Leben. Alles andere kann man kaufen, zumindest, wenn man das Geld dazu hat. Ich bin dankbar, dass ich jeden Tag aufstehen kann und mich einwandfrei bewegen kann. Das ist alles. Die Intoleranz der Leute jedoch nervt mich. Jeder meckert über den anderen, aber wischt nicht vor der eigenen Türe.»
Livio (12) und Marco (15) Fiechter, Rothrist: Livio: «Ich danke meinem Mami und meinem Papi, dass sie uns immer etwas kochen, sodass wir nicht hungern müssen und immer etwas Warmes zu essen haben.» Marco: «Was mich hingegen nervt und wofür ich absolut nicht dankbar bin, ist das Hausaufgabenmachen. Das mache ich einfach wirklich nicht gerne.»
Selinay Ocan (12), Zofingen: «Ich bin dankbar dafür, dass wir hier in der Schweiz so gut leben können. Das ist nicht selbstverständlich. Ausserdem bin ich dankbar dafür, dass meine Eltern immer auf mich Acht geben und mir helfen. Was mich hingegen richtig nervt, sind die ganzen Kriege und dass die Menschen immer nur an sich selber denken.»

Ein Tag, der dazu dienen soll, einmal Danke zu sagen und darüber nachzudenken, wofür man im Leben überhaupt dankbar sein kann. Angeblich soll ihn die Amerikanerin Adrienne Sioux Koopersmith 1994 ins Leben gerufen haben. Weshalb sie sich dafür ausgerechnet den 11. Januar ausgesucht hat, scheint niemand so genau zu wissen. Anlässlich dieses besonderen Tages hat das Zofinger Tagblatt Passanten in der Altstadt gefragt, wofür sie heute eigentlich dankbar sind, aber im Gegenzug auch, was ihnen den letzten Nerv raubt.

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