Die Tränen von Anna Veith nach dem Comeback-Sieg

Am Tag nach Lindsey Vonn gelingt im zweiten Super-G in Val d'Isère auch Anna Veith der Comeback-Sieg. Wegen zwei Knieoperationen muss die Salzburgerin exakt 1000 Tage auf den 15. Weltcupsieg warten.

Am 22. März 2015 war die Welt der Anna Fenninger, wie sie vor ihrer Hochzeit mit dem ehemaligen Snowboarder Manuel Veith hiess, in bester Ordnung. Mit dem Triumph im abschliessenden Riesenslalom beim Weltcup-Finale in Méribel entschied die Salzburgerin gegen Tina Maze denkbar knapp und zum zweiten Mal hintereinander den Gesamtweltcup für sich. Zuvor in der Saison durfte sie sich zudem über zweimal WM-Gold (im Super-G und Riesenslalom) und WM-Silber in der Abfahrt freuen.

Erstes Unheil bahnte sich im Frühjahr und Sommer 2015 an, als sie sich wegen ihres Managements auf einen Streit mit dem österreichischen Skiverband einliess. Sogar ein Rücktritt der ÖSV-Vorzeigefahrerin stand zur Diskussion, ehe im Juni eine Einigung erfolgte - und ihr deutscher Manager gehen musste.

Fast zwei ganze Saisons verloren

Als viel folgenschwerer erwies sich dann aber ihr Sturz beim Riesenslalom-Training am 21. Oktober in Sölden. Kreuzband- und Innenbandriss im rechten Knie, dazu noch Riss der Patellarsehne - so die niederschmetternde Diagnose für die Super-G-Olympiasiegerin, die erst 14 Monate später in den Weltcup zurückkehren sollte.

Einen Monat nach dem Comeback Ende Dezember 2016 in Semmering stand Anna Veith dann bereits wieder auf dem Podest, als Dritte des Super-G von Cortina d'Ampezzo. Doch nach missglückter WM-Teilnahme in St. Moritz, wo sie im Super-G ausschied, auf die Abfahrt verzichtete und im Riesenslalom nur 22. wurde, entschloss sich Veith wegen einer chronischen Entzündung im "anderen", linken Knie zum vorzeitigen Saisonende. Nach der Operation am 28. Februar sollte es bis September dauern, bis sie erstmals wieder auf den Ski stand. Dem Renncomeback am 1. Dezember in Lake Louise (als Abfahrts-21.) folgte im Super-G in St. Moritz mit Rang 5 das erste Topresultat.

"Freue mich auf das, was noch kommt"

Und wiederum nur neun Tage später durfte sie zum ersten Mal nach 1000 Tagen wieder von ganz oben vom Podest winken - erstmalig auch als Anna Veith. "Schön, dass ich in diesem Lebensabschnitt diesen Sieg feiern darf. Aber ich fühle mich wie die Anna, egal ob Veith oder Fenninger", so die 28-Jährige, die in den Interviews immer wieder von den Emotionen überwältigt wurde. Selbstredend floss die eine oder andere Träne, schliesslich "muss ich immer wieder daran denken, wie schwer ich es in den letzten Jahren gehabt habe und durch welches Tal ich geschritten bin". Nun freue sie sich, so Veith, "auf das, was noch kommt".

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