Die Roma gegen Salah, Liverpool und die eigene Geschichte

Vor dem Halbfinal-Hinspiel der Champions League von heute zwischen Liverpool und der AS Roma steht Mohamed Salah im Fokus. Der Topskorer stürmte vor einem Jahr noch für den Gegner.

Ein wenig verwundert sind sie schon in Rom. Mohamed Salah war bei der AS Roma zwar ein guter Stürmer. Aber es sei doch überraschend, dass er gleich im ersten Jahr in England so eingeschlagen hat, gab Romas Team-Manager Francesco Totti zu. 41 Tore in Pflichtspielen hat Salah bisher für Liverpool erzielt, sieben mehr als in den zwei Jahren für die AS Roma. "Jürgen Klopp ist ein hervorragender Trainer. Er setzt Salah so in Szene, dass sich dieser am Besten entfalten kann", so Totti.

In Salah haben die Römer die grösste Gefahr ausgemacht. Doch der Stürmer aus Ägypten ist auch deshalb so stark, weil die gegnerischen Verteidiger seinen Kollegen ebenfalls viel Aufmerksamkeit schenken müssen. Roberto Firmino schoss schon 25 Tore, Sadio Mané war 18 Mal erfolgreich. 84 Treffer gelangen dem Trio, das sie in Liverpool in Anlehnung an die Beatles längst "The Fab Three" nennen.

Für Klopp ist gerade Firmino, der vor knapp drei Jahren von Hoffenheim zu Liverpool wechselte, für das eigene Offensivspiel ebenso wichtig wie Salah. Die Laufwege des Brasilianers würden die gegnerische Defensive verwirren und Räume für Salah öffnen, so der Deutsche. "Wir haben dafür ein eigenes Motto: Komm' schon, ich mache es hier, und du gehst dort", sagte Klopp.

Der seit Wochen über den Klee gelobte Salah gibt die Blumen weiter an seinen letzten Arbeitgeber, die AS Roma, den Gegner vom Dienstag. "Als ich vor vier Jahren von Basel zu Chelsea kam, war ich vor allem körperlich noch nicht bereit für die Premier League. Die etwas mehr als zwei Saisons in Italien haben mich dann mental, physisch und taktisch reifer gemacht", sagte er in einem TV-Interview mit dem Sender Sky.

Alles in allem ist es also so: Die Roma trifft in ihrem ersten Champions-League-Halbfinal der Klubgeschichte auf einen besseren Salah, als sie ihn zwischen 2015 und 2017 kennengelernt hatte. Auch deshalb sehen sich die Römer nicht in der Favoritenrolle. Doch irgendwie wollen sie auch nicht der grosse Aussenseiter sein gegen Liverpool. Sie haben in dieser Champions League Atlético Madrid und Chelsea hinter sich gelassen und in den Viertelfinals den FC Barcelona eliminiert. "Wenn es notwendig war, haben wir in dieser Saison noch immer den Qualitätssprung hingekriegt", sagte Präsident James Pallotta.

Heute in Liverpool und am Mittwoch nächster Woche in Rom wird dies wieder notwendig sein. Denn für die Roma geht es nicht nur darum, Salah zu stoppen und Liverpool zu schlagen. Es geht auch um die eigene Geschichte. Vor 34 Jahren verloren die Italiener den Final des damaligen Meistercups im eigenen Stadion im Penaltyschiessen gegen Liverpool. Ein Stachel, der noch immer weh tut. Entsprechend hatte Totti vor zehn Tagen nach der Auslosung als Erstes gesagt: "Ich war damals acht Jahre alt und sass im Stadion. Danach habe ich eine Woche lang geweint. Vielleicht muss es so sein, dass wir nun gegen Liverpool spielen."

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